Seit letzter Woche ist 2015 nun auch schon wieder Geschichte und ich möchte zurückblicken auf ein ereignisreiches Laufjahr, in dem ich im Training und in den Wettkämpfen neue Impulse setzen konnte.

2015

Jahresübersicht in Polar Flow


Mit 1612 Kilometern verteilt auf 125 Trainingseinheiten habe ich in 2015 so viel trainiert wie noch nie zuvor. Verglichen mit dem Vorjahr waren es ganze 428 Kilometer bzw. 17 Einheiten mehr.

Ausrüstung

2015 ist das erste Jahr, das ich komplett mit der Polar V800 absolviert habe, was für mich einen enormen Komfortgewinn bedeutet, da ich auf Smartphone und Schrittsensor verzichten kann. Ich habe zwei neue Paar Laufschuhe gekauft; den Brooks Ravenna 5 für gemütliche Trainings und ein zweites Paar Brooks Racer ST5, weil ich beim Berlin-Marathon nicht in Schuhen laufen wollte, von denen ich nicht wusste, wie gut sie noch sind (schlechte Erfahrungen vom Kölnmarathon 2013 lassen grüßen).

Trainings

Als eindrucksvollstes Training bleibt mir sicherlich mein 35km-Lauf zum Braunkohletagebau nach Jüchen-Garzweiler in Erinnerung. Bei schönstem Wetter ging es am 7. August über die Süchtelner Höhen vorbei am Borussia-Park bis hin zum Aussichtspunkt am Tagebau Garzweiler II.

Dann war da noch mein Mallorca-Urlaubslauf vom Hotel zur Kathedrale in Palma und zurück.

Ich habe erstmals versucht, nach einem selbst erstellten Trainingsplan zu laufen. Eine gute Sache, die ich 2016 weiter verfeinern werde.

ausschnitt trainingsplan 2015

Ausschnitt aus meinem Trainingsplan für 2015.

Wettkämpfe

Hier meine Teilnahmestatistik für 2015:

wettkaempfe2015

Bestzeiten

Meine Bestzeiten konnte ich wie folgt ausbauen:

5.000m

Die alte Bestzeit (19:30) von 2014 konnte ich erst am letzten Tag des Jahres knacken. Vorher war mein einziger geplanter 5.000m-Lauf der Bahnlauf in Oedt. Hier hatte ich aber Probleme mit meiner Laufuhr, die mir beste Zwischenzeiten durchgab, aber die Strecke per GPS falsch kalkulierte. Am Ende lief ich perfekte 19 Minuten, hatte aber noch 200 Meter auf der Bahn vor mir. Deshalb meldete ich mich für den Sylvesterlauf in Pfalzdorf an, wo ich dank hartem Training mit einer Zielzeit von 18:59 erstmals die 19 Minuten unterbot.

10.000m

Auch hier hatte ich starke Probleme, meine Bestzeit von 2014 (40:48) zu unterbieten. Beim Altstadtlauf in Kempen erreichte ich exakt diese Bestzeit, was mich natürlich nicht zufrieden stellte. Aber ich hatte ja noch den Nikolauslauf in Süchteln, der mir – auch wieder dank hartem Training – eine neue Bestzeit von 39:56 bescherte. Hier konnte ich also erstmals die 40-Minuten-Marke knacken.

Halbmarathon

Hier hatte ich mit einer alten Bestzeit von 1:33:09 eine relativ machbare Aufgabe. Trotzdem erreichte ich in Venlo mein selbst gestecktes Ziel von unter 1:30 erst einmal nicht, konnte aber mit 1:32:49 ganz knapp eine neue Bestzeit feiern (wäre mir der Schuh nicht aufgegangen, wäre es bestimmt eine Minute schneller gewesen – über diesen Anfängerfehler ärgere ich mich bis heute). Was dann im Oktober in Köln passierte, kann ich mir bis heute nicht erklären. Eine Woche nach dem Berlin-Marathon (also eigentlich noch mitten in der Regenerationsphase) lief ich in Köln meinen bisher stärksten Halbmarathon und konnte mich mit einer neuen Bestzeit von 1:27:10 um über 5 Minuten steigern. Das war der Wahnsinn und mein absolutes Highlight des Jahres.

Marathon

Auch hier gab es zwei neue Bestzeiten. Der Stand Ende 2014 lag bei 3:47:30. Hier folgten ein kräftezehrender Lauf durchs Ruhrgebiet mit einer wie gemalt klingenden Zeit von 3:36:36 und ein traumhafter Berlin-Marathon mit 3:26:41 auf der Uhr.


Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.