Tschüss 2016 – Hallo 2017!

Nach einem sehr ereignisreichen Laufjahr möchte ich einen Rückblick wagen und Ausblicke auf 2017 geben. Es wird mein letztes Laufjahr in der Altersklasse M30.

Rückblende

Mit 1.949 Kilometern verteilt auf 127 Trainingseinheiten habe ich im letzten Jahr so viel trainiert wie noch nie zuvor. Verglichen mit dem Vorjahr waren es ganze 337 Kilometer, aber nur zwei Einheiten mehr. Dies zeigt, dass ich mehr Wert auf deutlich längere Trainingseinheiten gelegt habe (2016 waren es im Durchschnitt 15,3 Kilometer verglichen mit 12,9 Kilometern in 2015).

Ausrüstung

Gleich vier neue Paar Laufschuhe habe ich mir 2016 zugelegt und eines davon ging noch im selben Jahr schon wieder in „Rente“. 2016 habe ich mir ganz bewusst nach sechs Jahren keine Schuhe von Brooks mehr gekauft, da ich den Eindruck hatte, dass diese bei meinem Laufverhalten zu schnell verschleißen. Meine Vermutung sollte sich auch bestätigen.

Der erste neue Schuh in diesem Jahr sollte ein bequemer Trainingsschuh sein. Den NewBalance 860v5 nutze ich nach über 700 Trainingskilometern immer noch sporadisch.

Kurz darauf folgte der Saucony Fastwitch 7 als Wettkampfschuh für die kürzeren Distanzen. Ein absolut problemloser und schneller Schuh, mit dem ich aber bisher nur ca. 100 Kilometer zurück gelegt habe.

Der dritte neue Schuh war der Mizuno Wave Sayonara, mit dem ich beide Marathons in 2016 absolvierte. Als mein NewBalance-Trainngsschuh in Rente ging, degrdierte ich den Mizuno zum Trainingsschuh.

Der NewBalance Vazee Pace v2 wurde schließlich der Nachfolger als Wettkampfschuh für Halbmarathon- und Marathon-Distanzen.

Trainings

Besonders in Erinnerung geblieben sind mir in diesem Jahr die langen Trainingsläufe zu meiner Freundin nach Neuss. Teilweise bin ich sogar Freitags hin und Sonntags zurück gelaufen; auch bei großer Hitze oder Regen. Mein Notfall-Bahnticket oder die Alternative, mich nach Hause fahren zu lassen, mussten nicht in Anspruch genommen werden.

Außerdem absolvierte ich einen 35-Kilometer-Lauf von Venlo (Niederlande) über die Krickenbecker Seen und den Bahnradweg nach Hause. Die direkte Strecke wäre nur 18km lang gewesen; so konnte ich einige schöne Eindrücke sammeln und gleichzeitig mein Marathontraining absolvieren.

Wettkämpfe / Bestzeiten

Ich konnte aus terminlichen Gründen leider nicht alle Vorhaben umsetzen, die ich mir vor einem Jahr an dieser Stelle gesetzt hatte. Aber immerhin habe ich drei von vier persönlichen Bestzeiten knacken können und zum ersten Mal überhaupt konnte ich einen Lauf als Sieger beenden.

5.000m

Um meine Bestzeit auf der kürzesten Langdistanz zu verbessern, brauchte ich in diesem Jahr tatsächlich nur einen Versuch. Und der zündete aber mal so richtig. Beim Tönisvorster Apfelblütenlauf erreichte ich das Ziel in 18:56min und wurde völlig überraschend Erster, was aber natürlich auch an einem sehr schwachen Teilnehmerfeld lag.

10.000m

Die PB auf meiner Lieblingsdistanz ließ lange auf sich warten. Weder beim Düsseldorfer Brückenlauf, noch beim GdB Altstadtlauf Kempen klappte es. Der OSC-Lauf Waldniel war sogar meine schlechteste Wettkampfleistung seit zwei Jahren. Erst bei meinem Heimatlauf, dem ASV-Mars Nikolauslauf Süchteln, klappte es mit der Bestzeit. Und das sogar ziemlich deutlich. Am Ende standen 39:40min auf der Uhr. Der Neusser Silvesterlauf war so am Ende des Jahres nicht mehr notwendig, um noch eine Bestzeit aufs Papier zu bringen.

Halbmarathon

Eine einzige Enttäuschung in diesem Jahr. Keine gute Zeit (aber immerhin persönliche Streckenbestzeit) beim Venloop. Beim Kölnmarathon fehlten 23 Sekunden oder ein bisschen mehr Grips bei der Planung. Allerdings muss man auch dazu sagen, dass meine persönliche HM-Bestzeit von 2015 auch schon ein gewaltiger Sprung zu meinen normalen Leistungen auf dieser Distanz war.

Marathon

Keine neue Bestzeit gab es beim Rhein-Ruhr-Marathon Duisburg, was wetter- und planungsbedingt war. Der eigentlich an diesem Wochenende geplante Santander-Marathon in Mönchengladbach wurde ja leider abgesagt. Ein Happy End gab es für mich hingegen beim BMW Berlin Marathon mit einer neuen persönlichen Bestzeit 3:23:23h.

Ausblick

2017 werde ich in vier Projekte unterteilen, die allesamt auf neue persönliche Bestzeiten abzielen. Meine bisherigen Leistungen noch zu steigern, fühlt sich für mich mittlerweile extrem ambitioniert an. Es wird in allen Distanzen nur noch um Sekunden gehen. In den jeweiligen Vorbereitungsphasen werde ich neben den Grundlagenausdauer-Einheiten im Lauftreff individuelle Trainings (wie z.B. lange Läufe, Tempoläufe, Sprints, Intervalle) absolvieren, um meine Ziele zu erreichen. Für jedes Ziel gibt es mindestens zwei Chancen, also zwei Wettkämpfe, in denen ich es erreichen kann. Außerdem möchte ich in 2017 endlich die Marke von 2.000 Kilometern knacken. Meine konkreten Wettkampfteilnahmen schreibe ich im Laufe der nächsten Wochen in der rechten Seitenleiste nieder.

Projekt „5.000m unter 18:50min“

Vorbereitungsphase: 3. April bis 14. Mai
Erste Chance: Rahser-Run (21. Mai 2017)
Zweite Chance: Silvesterlauf (31. Dezember 2017)

Projekt „10.000m unter 39:30min“

Vorbereitungsphase: 25. September bis 26. November
Erste Chance: ASV-Mars-Nikolauslauf (2. Dezember 2017)
Zweite Chance: Silvesterlauf (31. Dezember 2017)

Projekt „Halbmarathon unter 1:27h“

Vorbereitungsphasen: 1. Januar bis 19. März / 12. Juni bis 10. September
Erste Chance: Venloop (26. März 2017)
Zweite Chance: Kölnmarathon (1. Oktober 2017)

Projekt „Marathon unter 3:20h“

Vorbereitungsphasen: 1. Januar bis 19. März / 12. Juni bis 10. September
Erste Chance: Bonn-Marathon (2. April 2017)
Zweite Chance: Berlin-Marathon (24. September 2017)

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