Ja, den schreibt der Veranstalter wirklich mit „Y“ und ich habe mich dazu entschlossen, es so zu übernehmen.

Kurz vor Ende des Jahres entschloss ich mich dazu, in 2017 noch einen 5.000m-Lauf zu absolvieren. Zwar habe ich alle meine Bestzeiten im mittlerweile vergangenen Jahr schon verbessern können, aber wenn man sich die Zeiten genauer ansieht, stellt man fest, dass ich die 5.000m-Bestzeit auf der Bahn absolvierte und die Bestzeit auf der Straße immer noch beim Tönisvorster Apfelblütenlauf aus 2016 (18:56min) lag. Das war Motivation genug, noch bei einem weiteren Wettkampf anzutreten – ich entschied mich wie 2015 auch für den Sylvesterlauf in Pfalzdorf (Goch). Nebenbei sollte es mein letzter Lauf in der Altersklasse M30 sein.

Die Vorbereitung

Während der Vorbereitung verbrachte ich viel Zeit damit, mein neues Trainingsgerät, den Garmin Forerunner 935, kennen zu lernen. Außerdem lief ich am ersten Advent den Süchtelner Nikolauslauf, der eigentlich wegen der Turnhallenschließung abgesagt wurde, trotzdem. Ergänzt wurde das Trainingsprogramm durch kurze Intervalle (15x200m sowie 12x400m) und Einheiten über 3.000m im Wettkampftempo.

Vor dem Lauf

Am Wettkampftag wurde ich von Svenja und erstmals von meinem besten Freund André begleitet. Die Anreise über die B9 gestaltete sich problemlos, jedoch waren alle Parkplätze bereits überfüllt. Kurz bevor wir uns entschlossen, den aus 2015 bekannten Parkplatz (inklusive Bustransfer) anzufahren, entdeckten wir noch einen freien Parkplatz in einem Wohngebiet. Das Veranstaltungsgelände, der Schulhof einer Grundschule, war bereits sehr gut besucht. Wir verloren keine Zeit und holten meine Startnummer ab, während das Rahmenprogramm lief. Der Moderator betonte, dass es sich um den dreißigsten Sylvesterlauf handelte und steuerte einige Anekdoten aus vergangenen Jahren bei. Ich zog mich um und lief mich warm, was bei 14 Grad Außentemperatur eigentlich nicht notwendig war, aber dazu kam fieser, kalter Gegenwind.

Der Lauf

Pünktlich um 13:15 Uhr ertönte der Startschuss. Bei starkem Gegenwind konnte ich auf der ersten Runde meine Geschwindigkeit und meine Position behaupten. Nach dem ersten Kilometer folgte der Durchlauf durch das Start/Ziel-Gelände und es wurde weiter geradeaus und durch Wohngebiete und Felder gelaufen. Auf den nächsten Kilometern konnte ich meine angepeilte Wettkampfpace von 3:40min/km nicht mehr halten. Zu hart war auf dem ersten Kilometer der Kampf gegen den Gegenwind. Bei Kilometer vier folgte eine lange Gerade mit Rückenwind, was aber auch nichts mehr half. Im Zieleinlauf gab ich noch einmal alles und konnte mich immerhin im Vergleich zu meiner letzten Teilnahme 2015 um eine Sekunde verbessern.

Enttäuscht, aber mit dem Gefühl, alles gegeben zu haben, suchte ich die Duschen auf, die – wie auch vor zwei Jahren schon – sehr gut versteckt waren. 2018 werde ich weiter an meiner Lauftechnik feilen, damit weitere Leistungssteigerungen (auch bei unpassendem Wetter) möglich sind.

Webseite des Veranstalters:
http://www.sylvesterlauf.de

Mein Ergebnis:
http://my6.raceresult.com/79861/results?lang=de#1_543BA4


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